elunic - professional services for the connected industryAutomatisierung Vom Erstgespräch bis zum Live-Betrieb: So gelingt der Wechsel von manueller zu KI-Qualitätskontrolle
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Vom Erstgespräch bis zum Live-Betrieb: So gelingt der Wechsel von manueller zu KI-Qualitätskontrolle

Die Einführung einer KI-basierten Qualitätskontrolle erfordert einen schrittweisen Ansatz, um sicherzustellen, dass die Technologie in der Produktion nahtlos integriert wird. Eine strukturierte, phasenweise Umsetzung, vom Pilotprojekt bis hin zur vollständigen Skalierung, reduziert Risiken, kontrolliert Kosten und maximiert den Mehrwert für Ihr Unternehmen.

Das Wichtigste in Kürze

Strukturierte Phasen schlagen „Big Bang“-Rollouts.

KI ist ein Produktionssystem, keine reine Software-Installation.

Validierte Pilotprojekte sind die Pflicht vor der Kür.

Erfolg braucht klare Verantwortlichkeiten, keine „Black-Box“-Erwartungen.

Warum der Wechsel von manueller zu KI-Qualitätskontrolle oft scheitert

Viele Unternehmen scheitern bei der Einführung von KI-Qualitätskontrollen aufgrund unrealistischer Erwartungen und unklarer Verantwortlichkeiten. Zu häufig wird KI als „Softwarelösung“ behandelt und nicht als integraler Bestandteil eines Produktionssystems. Hier sind die häufigsten Fehler:

Unrealistische Erwartungen:

Es wird erwartet, dass KI sofort fehlerfreie Ergebnisse liefert.

Fehlende Verantwortlichkeiten:

Unklare Rollen und Zuständigkeiten führen zu Missverständnissen und Verzögerungen.

KI als Software statt Produktionssystem:

Die Integration von KI muss als langfristiges System betrachtet werden, nicht als einmalige Softwareinstallation.

Übersicht: Der typische Ablauf eines KI-Qualitätskontrollprojekts

Ein erfolgreicher Wechsel von manueller zu KI-Qualitätskontrolle folgt einem strukturierten Ablauf. Die Phasen des Projekts umfassen:

Phase 0: Erste Beurteilung und Erstanalyse

Zu Beginn eines KI-Projekts erfolgt eine initiale Bewertung der Machbarkeit. In den ersten Gesprächen müssen wichtige Informationen gesammelt werden, um die technologische und wirtschaftliche Relevanz des Projekts zu bewerten. In dieser Phase geht es jedoch nicht um den vollständigen Rollout oder große Investitionen, sondern darum, die Grundlagen zu prüfen:

Technische Machbarkeit:

Kann die KI-Technologie die gewünschten Fehlermerkmale zuverlässig erkennen?

Wirtschaftliche Relevanz:

Lohnt sich die Implementierung im Hinblick auf Kosten und Nutzen?

Risikobewertung:

Wo liegen potenzielle Risiken, und wie können diese gemindert werden?

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Pilotprojekt: Der Nachweis, dass es funktioniert

Was ist ein Pilotprojekt? Ein Pilotprojekt ist ein kleiner, kontrollierter Test, bei dem die KI-Qualitätskontrolle integriert und unter realen Bedingungen überprüft wird. Dabei werden klare KPIs definiert, um den Erfolg zu messen.

Dauer:

Ein Pilotprojekt dauert in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen, abhängig von der Komplexität und Bauteilverfügbarkeit.

Validierung:

Das Pilotprojekt prüft anhand von zwei Fehlerklassen, ob die KI-Lösung die Qualitätsanforderungen erfüllt und wie gut sie in den Produktionsprozess integriert werden kann.

Erfolgskriterien:

Die Ergebnisse werden anhand von klaren, messbaren Zielen (wie Erkennungsgenauigkeit, F1-Score, Pseudofehler) bewertet.

Phase 1: Kontrollierte Einführung in die Produktion

In der ersten Phase nach dem Pilotprojekt wird die KI-Qualitätskontrolle in die Produktion integriert. Hier werden Hardware, Software und Integrationsschritte vorgenommen. Die Verantwortung für die Umsetzung ist klar zwischen dem Kunden und AI.SEE™ aufgeteilt:

Hardware und Software:

Hier wird entschieden, ob zusätzliche Hardware benötigt wird oder bestehende Systeme z. B. über einen Retrofit erweitert werden können.

Integration:

Es erfolgt eine vollständige Integration der KI-Lösung in die Produktionslinie – entweder als Prüfstation oder Inline-Integration.

Verantwortlichkeiten:

Der Kunde stellt sicher, dass die Produktionsmitarbeiter geschult werden, während AI.SEE™ für die Implementierung und den Support sorgt.

Skalierung: Vom Einzelfall zur Massenproduktion

Ist der Live-Betrieb in Phase 1 erfolgreich, wird das System auf weitere Produktionslinien oder -produkte ausgeweitet. Hierbei werden folgende Fragen berücksichtigt:

Wann macht Skalierung Sinn?

Wenn die KI ihre Wirksamkeit unter realen Bedingungen bewiesen hat.

Technische Änderungen:

Es müssen oft Anpassungen an den KI-Modellen vorgenommen werden, wenn mehr Daten und Produktionslinien hinzukommen.

Kosten- und Arbeitsaufwand:

Bei der Skalierung müssen Unternehmen mit höheren initialen Kosten rechnen, die sich jedoch durch Effizienzsteigerungen und Fehlerreduktionen amortisieren.

Interne Ressourcen und Verantwortlichkeiten

Ein häufiger Stolperstein ist die unklare Verteilung der internen Ressourcen. Was muss das Unternehmen bereitstellen, und was übernimmt AI.SEE™?

Intern erforderliche Ressourcen:

Das Unternehmen muss qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stellen, die das Projekt unterstützen können, wie Produktionsleiter, IT-Fachpersonal und Werksmitarbeiter, die in Phase 1 mit der KI-Lösung im Live-Betrieb zusammenarbeiten. 

Was AI.SEE™ übernimmt:

AI.SEE™ kümmert sich um die gesamte technische Implementierung, den Support und die kontinuierliche Optimierung der KI-Modelle.

Klare Verantwortlichkeiten:

Ein Projekt scheitert oft, wenn es keine klar definierten Verantwortlichkeiten auf beiden Seiten gibt. Das Management muss die Projektverantwortung übernehmen.

Risiko-, Kosten- & Zeittransparenz

Ein strukturiertes Projekt minimiert Risiken. Die typischen Projektdauer liegen zwischen 6 und 18 Monaten, je nach Umfang:

Kostenübersicht:

Die Hauptkosten entstehen durch Hardware, Software und Integration. AI.SEE™ trägt durch flexible Mietmodelle in Phase 1 das Risiko der Hardwarekosten in der frühen Phase.

Risikomanagement:

Jede Phase des Projekts wird auf potenzielle Risiken hin überprüft, die durch klare Meilensteine und Tests gemindert werden.

Warum dieses phasenweise Modell anders ist

Kein großer Vorab-Investmentaufwand:

Es gibt keine großen Vorabinvestitionen, und das Risiko wird durch die schrittweise Implementierung reduziert.

Keine unrealistischen Versprechungen:

AI.SEE™ verspricht keine funktionierende KI-Detektion mit 10 Fehlerbildern, sondern setzt auf eine schrittweise und risikominimierte Einführung und die Entwicklung eines generalisierten KI-Modells.

Kein „Black-Box“-Projekt:

Transparente Prozesse und kontinuierliche Validierung garantieren, dass Kunden den Überblick behalten.

Kurze Entscheidungshilfe

Wann macht KI-Qualitätskontrolle Sinn? Wenn die bisherige Qualitätssicherung mit hohem manuellen Aufwand verbunden ist und/oder nicht die gewünschten Genauigkeit liefert

Was erwartet Sie? Ein strukturierter Prozess mit klar definierten Phasen und messbaren Ergebnissen.

Wie sicher starten? Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt, das auf die Validierung der Fehlermerkmale fokussiert ist.

Häufig gestellte Fragen

  • Die KI-Qualitätskontrolle wird in mehreren Phasen eingeführt, beginnend mit einer Machbarkeitsprüfung und einem Pilotprojekt, um sicherzustellen, dass die Technologie den Produktionsanforderungen entspricht.

  • Ein Pilotprojekt ist ein Testlauf, bei dem die KI in einer kleinen, kontrollierten Umgebung auf ihre Funktionalität und Effizienz überprüft wird.

  • Je nach Umfang und Komplexität dauert es in der Regel 6 bis 18 Monate, bis die KI-Qualitätskontrolle vollständig integriert und live ist.

  • Das Unternehmen muss qualifizierte Mitarbeiter bereitstellen, die das Projekt aktiv unterstützen, wie IT- und Produktionsverantwortliche.

  • Dank eines strukturierten und phasenweisen Modells wird das Risiko minimiert. Jede Phase wird getestet und validiert, bevor in die nächste übergegangen wird.

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