Messeauftritt nach Maß: elunic auf der automatica in München

Ein Thema beschäftigt unsere Gesellschaft und ist trotz seiner technologischen  Komplexität allgegenwärtig: Keine Regierungserklärung, keine Wirtschaftsprognose, keine Talkshow, in der nicht von Digitalisierung gesprochen wird. Und selbst Laien diskutieren heute wie selbstverständlich über das „Internet der Dinge“ (IoT). Umso größer muss man sich die Bedeutung der automatica für ein internationales Fachpublikum vorstellen. Die „Leitmesse für intelligente Automation und Robotik“ fand Ende Juni in München statt. Ein Team von elunic war vor Ort präsent und mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.

 

Optimize your Production!

Wer die automatica besucht, finden sich in einem einzigartigen Technologiepark mit Innovationen der Bereiche Industrie- und Servicerobotik, Montageanlagen, industrielle Bildverarbeitungssysteme und Komponenten wieder. Das kürzlich in München gezeigte Angebot war das größte seiner Art weltweit. Die Gründe, einen laut Eigenwerbung „führenden Marktplatz für automatisierte Produkte“ zu schaffen, dürfte den Anwendern bekannt sein: noch mehr Produktqualität, noch mehr Effizienz in der Herstellung. Die gezeigten Lösungen dagegen waren brandneu. Für uns von elunic war es spannend zu erleben, wie wir selbst als Teil der technologischen Revolution wahrgenommen wurden und in einem beeindruckenden Umfeld mit eigenen Lösungen überzeugen konnten.

 

Live-Demo unseres Produkts Dataface

Zusammen mit unserem Partner inteca teilten wir uns einen Messestand im „IT2Industry“ Bereich der automatica. Während wir unsere Softwarelösungen ausstellten, zeigte inteca die entsprechende Hardware. Die Verteilung der Aufgabenfelder sieht dabei so aus: elunic realisiert die Software-Umsetzung an der Maschinen-Schnittstelle. Sind keine Standard-Schnittstellen verfügbar oder müssen nachträglich Sensoren angebracht werden, kommt inteca ins Spiel. Wir waren mit einem Team von sieben Mitarbeitern ständig vor Ort, von denen immer jeweils drei zeitgleich am Messestand waren, darunter zwei unserer Projektleiter. Die Besucher unseres Standes erhielten Informationsflyer, konnten an unserem

Digital-Twin-Workshop teilnehmen oder sich bei Gummibärchen und Kaffee unsere Live-Produktdemo anschauen. Diese stellte unser Entwicklung Dataface vor, einen Digital Twin, der alle relevanten KPIs (z.B. OEE) einer Maschine oder Anlage im Detail anzeigt und auswertet. Sollten bei der Maschine Auffälligkeiten erkennbar sein, werden über die Verknüpfung des Predictive Maintenance Moduls automatisch Wartungsaufgaben eingeleitet. Zudem können sich die Arbeiter an der Maschine über Dataface untereinander austauschen. Mit einer HoloLense führten wir den Interessenten auch ein virtuelles Arbeitshandbuch mit Arbeitsanweisungen vor.

 

Jonas Schaub über neue Wege in der Digitale Transformation

Ein weiteres Highlight unseres Messeauftritts war der gut besuchte Vortrag unseres Geschäftsführers Jonas Schaub zum Thema „Macht die Digitalisierung jedes Unternehmen zum Softwareanbieter?“. Darin ging er der Frage nach, wie sehr der Geschäftserfolg moderner Unternehmen von der richtigen Software abhängt und welche Impulse diese Anforderungen wiederum der Softwarebranche geben. Marken wie Tesla etwa fassen diese beiden Perspektiven zusammen und verstehen sich mittlerweile ebenso als Hardware- wie als Softwarehersteller. Jonas Schaub bot konstruktive Antworten und beleuchtete neue Wege im derzeitigen rasanten Wandel der Geschäftsmodelle. Viele Zuhörer waren von dem Vortrag aus erste Hand begeistert und kamen anschließend noch zum elunic-Messestand. Zwischenzeitlich standen die Besucher sogar Schlange, weil keines unser Teammitglieder für ein weiteres Gespräch frei war. Dass wir allein rund 300 Becher Kaffee ausgeschenkt haben, verdeutlicht, wie erfolgreich unser Messeauftritt auf der automatica verlaufen ist. Jetzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen in zwei Jahren!